Berlins meist besuchte Orte

Kunst und Kultur pur in rund 260 Museen und Sammlungen ! Das Herzstück der Berli­ner Museumslandschaft ist die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Muse­umsinsel, die als eine Tempelstadt der Kunst und Kulturüber 6.000 Jahre Mensch­heitsgeschichte präsentiert. Weitere musea­le Ballungszentren finden Sie am Kulturfo­rum Potsdamer Platz, in Charlottenburg und in Dahlem. Jeden Donnerstagabend gewäh­ren die 17 staatlichen Museen zu Berlin vier Stunden vor Schließung freien Eintritt in die Dauerausstellungen, einige Häuser haben deswegen bis 22 Uhr geöffnet (InfoTel 266 -36 60, www.smb.museum ).
Zweimal jähr­lich, im Winter und Sommer, lädt die "Lange Nacht der Museen" zu einem außerge­wöhnlichen Kulturerlebnis ein, Infos unter www.lange-nacht-der-museen.de .
Auch spannende Abende mit Live-Kultur kann man erleben: Konzerte, Literatur, Vorträge, Filme und vieles mehr.
Über alle Ausstellungen und Veranstaltun­gen informiert Sie ausführlich die Museums­Information Berlin der Kulturprojekte Berlin GmbH unter der Tel: 24749888 oder im In­ternet unter www.kulturprojekte-berlin.de


Pergamonmuseum

Pergamonmuseum ist Teil des Museumsensembles auf der Berliner Museumsinsel.
Es wurde seit 1907 von Alfred Messel auf Grund eines Konzepts von Wilhelm von Bode geplant, zwischen 1910 und 1930 nach Plänen von Alfred Messel und Ludwig Hoffmann für den von Carl Humann entdeckten Pergamonaltar, die Sammlung nachantiker deutscher Kunst der Gemälde- und Skulpturengalerie – das sogenannte „Deutsche Museum“, die Vorderasiatische Abteilung (heute Vorderasiatisches Museum mit hethitischen, assyrischen, babylonischen und persischen Kunstwerken sowie die Islamische Kunst-Abteilung (u. a. mit der Mschatta-Fassade) erbaut. Jede dieser Abteilungen wurde ursprünglich eigenständig bezeichnet. Erst seit 1958 führt der gesamte Bau den Namen „Pergamonmuseum“, der bis dahin für die Säle der Antikensammlung im Ostflügel reserviert war. Heute beherbergt es die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Das Pergamonmuseum war 2007 mit etwa 1.135.000 Besuchern das meistbesuchte Berliner Museum und das am besten besuchte deutsche Kunstmuseum. Abgesehen von 2004 war es seit 1999 jeweils das meistbesuchte Berliner Museum.

 

Täglich 10-18, Do 10-22 Uhr | Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro | Tel. 030 20 90 55 77 | Am Kupfergraben 5, 10178 Berlin


Altes Museum

Das Alte Museum (bis 1845 Königliches Museum) auf der Berliner Museumsinsel wurde 1825 bis 1828 von Karl Friedrich Schinkel im Stil des Klassizismus errichtet und beherbergt heute die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin. Das denkmalgeschützte Bauwerk gehört zu den bedeutendsten des Klassizismus und gilt als ein Höhepunkt im Schaffen Schinkels. Es ist Teil des Gebäudeensembles auf der Museumsinsel, das 1999 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

Mo-So 10-18, Do 10-22 Uhr | Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro | Tel. 030 20 90 55 77 | Am Lustgarten 1, 10178 Berlin


Mauermuseum

Das Mauermuseum – Haus am Checkpoint Charlie wurde am 14. Juni 1963 in unmittelbarer Nähe zur Berliner Mauer vom Historiker Rainer Hildebrandt eröffnet. Es wurde und wird das „beste Grenzsicherungssystem der Welt“ (Zitat des DDR-Armeegenerals Heinz Hoffmann) und der „Beistand der Schutzmächte“ veranschaulicht. Gezeigt werden neben Fotos und Dokumentationen geglückter Fluchtversuche auch die Fluchtmittel: Heißluftballons, Fluchtautos, Sessellifte und ein Mini-U-Boot.
Das Mauermuseum gehört mit 850.000 Besuchern im Jahr 2007 zu den meistbesuchten Berliner Museen.
Das Mauermuseum gab 2008 die Zahl der an der Mauer und innerdeutschen Grenze bis 1989 getöteten Menschen mit 1.303 an. Darin sind auch Opfer bei der Flucht über die Ostsee, deutsche Todesopfer an außerdeutschen Grenzen, getötete DDR-Soldaten und sowjetischen Fahnenflüchtige, Suizide von Angehörigen der Grenztruppen, sowie von Stasi und KGB nach erfolgreicher Flucht entführte und ums Leben gekommene Personen eingerechnet.

Mo-So 9-22 Uhr | Eintrittspreise: 12,50 Euro, ermäßigt 7,50 Euro | Tel. 030 2 53 72 50 | Friedrichstr. 43-45, 10969 Berlin


Deutsches Historisches Museum

Das Deutsche Historische Museum, kurz DHM, ist ein Museum für deutsche Geschichte in der Straße Unter den Linden in Berlin und versteht sich als Ort der „Aufklärung und Verständigung über die gemeinsame Geschichte von Deutschen und Europäern“.
Das Museum befindet sich im Zeughaus und war wegen Umbaus bis Ende 2004 geschlossen. Gegründet wurde das Museum am 28. Oktober 1987, anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin, im Reichstagsgebäude im damaligen West-Berlin. Prominenter Gegner der Museumsgründung war Christian Ströbele – damals Politiker der Alternativen Liste. Kurz nach seiner Gründung begann das DHM mit dem Sammlungsaufbau. Einen ersten Querschnitt präsentierte seit Dezember 1994 die Dauerausstellung "Bilder und Zeugnisse der deutschen Geschichte" mit mehr als 2000 Exponaten.

 

Mo-So 10.00 - 18.00 Uhr im Zeughaus | Eintrittspreise: 5,- Euro, Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei | Tel. 030 20 30 44 44 | Unter den Linden 2, 10117 Berlin


Neue Nationalgalerie

Die Neue Nationalgalerie am Kulturforum Berlin ist das Museum für die Kunst des 20. Jahrhunderts der Nationalgalerie Berlin. Der Bau des Museums stammt von Ludwig Mies van der Rohe und gilt als Ikone der Klassischen Moderne. Die Neue Nationalgalerie ist zusammen mit der Gemäldegalerie und dem Kunstgewerbemuseum Berlin eines der wichtigsten Museen am Kulturforum Berlin.
Die Neue Nationalgalerie ist das einzige Bauwerk, das Ludwig Mies van der Rohe nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland umsetzen durfte. Im Jahre 1962 erhielt er im Alter von 76 Jahren den Auftrag, ein Museum zu errichten. Er griff dabei auf einen eigenen Entwurf von 1957 für das nicht ausgeführte Verwaltungsgebäude des Rum-Herstellers Bacardi in Santiago de Cuba und auf den ebenfalls eigenen zwischen 1960 und 1963 entwickelten Entwurf des Georg-Schäfer-Museums in Schweinfurt zurück, der gleichfalls nicht realisiert wurde.
In direkter Nachbarschaft befinden sich Hans Scharouns Staatsbibliothek und Philharmonie sowie weitere Museen.

 

Di-Fr 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr, Sa-So 11-18 Uhr | Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro (Bereichskarte Kulturforum Potsdamer Platz) | Telefon: 030 2 66 29 51 | Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin


Jüdisches Museum Berlin

Das Jüdische Museum Berlin ist ein Berliner Museum. Es zeigt dem Besucher zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland. Das Museum beherbergt eine Dauerausstellung, mehrere Wechselausstellungen, ein umfassendes Archiv, das Rafael Roth Learning Center und Forschungseinrichtungen. All diese Abteilungen dienen dazu, jüdische Kultur und jüdisch-deutsche Geschichte darzustellen.
Das Museumsgebäude in der Kreuzberger Lindenstraße verbindet den barocken Altbau des Kollegienhauses (ehemaliger Sitz des Kammergerichts) mit einem Neubau. Der zickzackförmige Bau geht auf einen Entwurf des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind zurück. Die im Freien fortgesetzte Form erinnert auch an einen geborstenen Davidstern.
Das Jüdische Museum entstand aus der jüdischen Abteilung des ehemaligen Berlin-Museums für Berliner Geschichte. 1989 gewann Daniel Libeskind mit seinem Entwurf den ersten Preis eines Architektenwettbewerbs für die Erweiterung des Berlin-Museums

Mo-So 10-20 Uhr; Mo 10-22 Uhr | Eintrittspreise: 5,- Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei | Tel. 030 25 99 33 00 | Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin


Topographie des Terrors

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors am 7. Mai offen
Am 2. Maiwochenende, 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, geht für die Stiftung Topographie des Terrors eine lange Zeit der Provisorien zu Ende. Drei Gestaltungs- bzw. Architektenwettbewerbe in den Jahren 1983, 1992 und schließlich 2005 waren notwendig, um diesen authentischen Ort der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte angemessen zu gestalten. Die Architektin Ursula Wilms und der Landschaftsarchitekt Heinz W. Hallmann setzten ihre im Januar 2006 prämierten Entwürfe im Kostenrahmen und im Zeitplan um.
Auf dem etwa 4,5 Hektar großen Gelände befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Einrichtungen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Terrorapparates. Die Zentrale der Geheimen Staatspolizei war in der Prinz-Albrecht-Straße 8 untergebracht, ab 1939 auch das Reichssicherheitshauptamt. Während das benachbarte Hotel Prinz Albrecht als Sitz der Reichsführung SS diente, zog der Sicherheitsdienst der SS in das Prinz-Albrecht-Palais in der Wilhelmstraße 102. Damit war auf engem Raum das eigentliche Regierungsviertel des nationalsozialistischen SS- und Polizeistaates entstanden.
Das Gelände war durch den Abriss der im Krieg beschädigten Gebäude und später durch seine Westberliner Randlage in der seit 1961 durch die Mauer geteilten Stadt samt seiner Geschichte in Vergessenheit geraten. Ende der siebziger Jahre wurde es wiederentdeckt und im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Berlin im Jahr 1987 mit den freigelegten Gebäuderesten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Dokumentation Topographie des Terrors. Gestapo, SS und Reichssicherheitshauptamt auf dem „Prinz-Albrecht- Gelände“ war zunächst 10 Jahre lang in einem Ausstellungspavillon zu sehen, danach bis März 2009 entlang der Ausgrabungen an der Niederkirchnerstraße. Schließlich zog sie im Rahmen der Baumaßnahmen zum südlichen Teil des Geländes. Mit 500.000 Besucherinnen und Besucher gehört die „Topographie des Terrors“ zu den meist besuchten Erinnerungsorten und Museen Berlins.
Die bisherige Dauerausstellung wird künftig in komplett überarbeiteter Form und neuer Gestaltung im Erdgeschoss des neuen Dokumentationszentrums untergebracht sein. Vom Gebäude aus kann man das Gelände in jeder Richtung wahrnehmen. Es ist also keine Blackbox entstanden, sondern ein transparentes Gebäude, das vielfältige Innen-Außenbeziehungen und Blickbezüge ermöglicht.
Das Gelände der „Topographie des Terrors“ ist erstmals räumlich und inhaltlich mit einem 15 Stationen umfassenden Rundweg erschlossen und kann gleichsam als erstes Exponat bezeichnet werden. Der historische Gehweg der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße (heute Niederkirchnerstraße) wurde von der Spontanvegetation entlang des Baudenkmals Berliner Mauer befreit und ist wieder begehbar.
Der Ausstellungsgraben entlang der freigelegten Kellermauerreste der ehemaligen Prinz-Albrecht-Straße wird auch künftig für Ausstellungen genutzt. Von Frühjahr bis Herbst wird die deutsch- und englischsprachige Dauerausstellung „Berlin 1933-1945“ zu sehen sein, in der es um die historische Rolle Berlins als Hauptstadt des „Dritten Reichs“ geht.
Wechselausstellungen im Gebäude, eine 25.000 Bände umfassende Bibliothek, ein Veranstaltungssaal und Seminarräume für weiterführende Diskussionen komplettieren das Angebot für die Besucherinnen und Besucher. Gruppenführungen sind nach Anmeldung möglich (Tel: 030 - 25 45 09 50).
Die „Topographie des Terrors“ ist keine Gedenkstätte. Die Ausstellungen dokumentieren, was von diesem „Ort der Täter“ ausgegangen ist. Es handelt sich um einen Lernort.
Nähere Informationen unter www.topographie.de

Die Öffnungszeiten ab 7.5. ganzjährig 10.00 Uhr - 20.00 Uhr.


Stiftung Stadtmuseum Berlin

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin (Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins) betreibt in Berlin mehrere landeskundliche und historische Museen. Die Stiftung des Öffentlichen Rechts wurde am 23. Juni 1995 durch Landesgesetz errichtet und versammelt öffentliche und private, bis dahin von Fördervereinen getragene, Museen zur Stadt- und Kulturgeschichte unter ihrem Dach. Für das Freilichtmuseum Domäne Dahlem und das Sportmuseum Berlin ist jedoch die Entlassung in die Selbständigkeit geplant.


| Telefon: 030 24 00 21 62 | Poststr. 13, 10178 Berlin |


Deutsches Technikmuseum Berlin mit Science Center Spectrum

Das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) wurde 1983 unter dem Namen Museum für Verkehr und Technik eröffnet, den es bis 1996 trug. Das Museum sieht sich als Nachfolgeinstitution der über 100 technischen Sammlungen, die es in den vergangenen Jahrhunderten in Berlin gegeben hat, hat mit über 25.000 m² eine sehr große Ausstellungsfläche und wird von 600 000 Menschen jährlich besucht.
Das Deutsche Technikmuseum Berlin wurde 1982 gegründet und 1983 eröffnet. Es führt die Tradition namhafter Technikmuseen fort, die bis zum Zweiten Weltkrieg in Berlin beheimatet waren. In der Gründungsphase ist es nicht gelungen, das Verkehrs- und Baumuseum (VBM) im Hamburger Bahnhof als Standort für das DTMB zu erhalten. Die Objekte des VBM wurden 1984 nach Übernahme der S-Bahn in West-Berlin durch die BVG auf das Verkehrsmuseum Dresden und das DTMB verteilt.
Das Museum liegt in der Nähe des Landwehrkanals in der Trebbiner Straße auf einem ehemaligen Gewerbe- und Bahngelände von 1874, auf dem sich das Bahnbetriebswerk des Anhalter Güterbahnhofs mit zwei Ringlokschuppen und die Fabrikationsgebäude der Markt- und Kühlhallengesellschaft befinden, neben dem ehemaligen Berliner Postbahnhof unweit des U-Bahnhofs Gleisdreieck. Dieses historische Gebäudeensemble ist zugleich das wertvollste Objekt des Museums, das auch eine Pferdetreppe und eine „Alt-Berliner“ Kneipe beherbergt.

 

Di-Fr 9-17.30 Uhr; Sa, So und feiertags 10-18 Uhr | Eintrittspreise: 4,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, aber auch Schülerinnen und Schüler über 18 Jahre haben an allen Öffnungstagen ab 15.00 Uhr freien Eintritt | Telefon: 030 90 25 40 | Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin www.dtmb.de


Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal genannt, ist ein Mahnmal für die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten im Holocaust ermordeten Juden. Zwischen 2003 und Frühjahr 2005 wurde das Bauwerk im Zentrum Berlins auf einer etwa 19.000 m² großen Fläche in der Nähe des Brandenburger Tores errichtet. Der Entwurf stammt von Peter Eisenman. Das Mahnmal wurde am 10. Mai 2005 feierlich eingeweiht und ist seit dem 12. Mai 2005 der Öffentlichkeit zugänglich. Im ersten Jahr kamen über 3,5 Millionen Besucher.
Für den Bau des Denkmals wurden 27,6 Mio. Euro aus Mitteln des Bundeshaushalts ausgegeben: 14,8 Mio. Euro für das Stelenfeld, 10,5 Mio. Euro für den Bau des Ortes der Information und 2,3 Mio. Euro für den Ausstellungsbau. Das Grundstück mit einem Wert von ca. 40 Millionen Euro stellte der Bund kostenlos zur Verfügung.
Die Stiftung, die das Denkmal trägt, hat einen laufenden Jahresetat von 2,1 Mio. Euro , die aus dem Haushalt des Bundes-Kulturstaatsministers finanziert werden.

Stelenfeld: jederzeit zugänglich Ort der Information: April-September: Di-So 10-20Uhr Oktober-März: Di-So 10-19Uhr | Tel. 030 26 39 43 36 | Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin


Schloss Charlottenburg

Das Schloss Charlottenburg befindet sich im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin. Es gehört zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Nachdem Sophie Charlotte ihrem Gemahl Kurfürst Friedrich III. 1694 ihren Landsitz auf Caputh bei Berlin zurückgegeben hatte, übergab dieser ihr am 30. Juni 1695 als Ersatz das Dorf Lietze/Lützow etwa sieben Kilometer vor Berlin sowie ein Grundstück. Im Jahr 1696 beauftragte Sophie Charlotte den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz. Allerdings starb Nehring schon einige Monate später und Martin Grünberg übernahm die Ausführung des Ausbaus. Der Kernbau war zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein, er umfasste seinerzeit den mittleren Teil mit zwei Risaliten. Außerdem wurde wegen der Vorliebe der Königin für Opern und musikalische Darbietungen ein freistehendes kleines Opernhaus errichtet. So wurde das Schloss auch Sophie Charlottes Musenhof genannt. Am 11. Juni 1699 wurde das kleine Schloss eingeweiht und seitdem von Sophie Charlotte als Residenz genutzt.

01.04-31.10 Di-So 10-18 Uhr, 01.11-31.03 Di-So 10-17 Uhr Sonstiges: Öffnungszeiten Neuer Flügel: 01.04-31.10 Mi-Mo 10-18 Uhr, 01.11-31.03 Mi-Mo 10-17 Uhr | Eintrittspreise: Altes Schloss: 10,- Euro, ermäßigt 7,- Euro; Neuer Flügel: 6,- Euro, ermäßigt 5,- Euro | Telefon: 030 32 09 11 | Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin


Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie ist ein Kunstmuseum in Berlin. Das zwischen 1867 und 1876 erbaute Gebäude gehört zum Ensemble der Museumsinsel, die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. In der Alten Nationalgalerie werden Werke des Klassizismus, der Romantik, des Biedermeier, des Impressionismus und der beginnenden Moderne ausgestellt, die zur Sammlung der Nationalgalerie Berlin gehören.

 

Di-So 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr | Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro | Tel. 030 20 90 58 01 | Bodestr. 1-3, 10178 Berlin |


Gemäldegalerie

Die Berliner Gemäldegalerie am Kulturforum Berlin ist eine Spezialsammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), und beherbergt einen der bedeutendsten Bestände alter europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Sie ist in ihrer jetzigen Form das Ergebnis einer ambitionierten Sammlungspolitik, voller Erfolge und auch schmerzlicher Einschnitte, die anhand ihres Bestandes auch das politische Geschehen der letzten zweihundert Jahre widerspiegelt.

Di-So 10-18, Do - 22 Uhr | Eintrittspreise: 8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro | Tel. 030 2 66 29 51 | Stauffenbergstraße 40, 10785 Berlin


www.smb.museum


Deutscher Dom

Der Deutsche Dom gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Berlin. Er befindet sich gegenüber dem Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt in der Friedrichstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte).Die Kirche wurde in den Jahren 1701–1708 nach Plänen von Martin Grünberg im Stil des Barock auf dem Schweizer Friedhof für die deutsch-reformierte (lutherische) Gemeinde der Friedrichstadt errichtet. Der zugehörige Kuppelturm wurde gemeinsam mit dem Französischen Dom im Zuge einer umfassenden Neugestaltung des Gendarmenmarktes durch König Friedrich II. von Carl von Gontard gebaut.
Städtebauliches Vorbild für die symmetrischen Kuppeltürme auf dem Gendarmenmarkt waren die überkuppelten Zwillingskirchen an der Piazza del Popolo in Rom. Die Gestaltung der Kuppeltürme selbst steht in der Tradition des Palladianismus und rezipiert zudem die damals im Bau befindliche Kirche Sainte-Geneviève in Paris, das heutige Panthéon, von Jacques-Germain Soufflot.

 

Oktober-April: Di-So und Feiertage 10-18 Uhr Mai-September: Di-So und Feiertage 10-19 Uhr | Eintrittspreise: Eintritt frei | Telefon: 030 22 73 04 31 | Gendarmenmarkt 1-2, 10117 Berlin


Gedenkstätte Berliner Mauer

Die offizielle Gedenkstätte zur Erinnerung an die Mauerzeit befindet sich in der Bernauer Straße. Die Straße, die die Grenze zwischen Wedding (West) und Mitte (Ost) markierte, war Ort tragischer Fluchtschicksale. Menschen aus dem abgeriegelten Ost-Berlin stürzten sich aus den Fenstern ihrer Häuser, um in den freien Westen zu gelangen. 37 Jahre nach dem Beginn des Mauerbaus, am 13. August 1998, weihte Berlin die Mauergedenkstätte an der Ecke Ackerstraße ein.
Das Mahnmal verzichtet bewusst auf dramatische Effekte, sondern will ein Ort der Besinnung sein. Nach einer Idee von Sven und Claudia Kohlhoff wurde ein 80 Meter kurzes Stück Grenzland durch zwei sechs Meter hohe Stahlwände eingefriedet. Sehschlitze in diesen Wänden ermöglichen einen Blick in den Todesstreifen.


April-Oktober: Di-So 09.30-19.00 Uhr, November-März: Di-So 09.30-18.00 Uhr | rittspreise: Eintritt frei | Tel. 030 464 10 30 |
Bernauer Str. 111, 13355 Berlin
www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de


Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart

Der Hamburger Bahnhof in Berlin ist ein ehemaliger Bahnhof der Berlin-Hamburger Bahn, sein Empfangsgebäude beherbergt heute das Museum für Gegenwart, das zur Nationalgalerie gehört. Das Museum zählt mit 250.000 Besuchern im Jahr 2007 zu den erfolgreichsten Häusern für zeitgenössische Kunst.
Der Hamburger Bahnhof wurde von 1846 bis 1847 als Kopfbahnhof der Berlin-Hamburger Bahn errichtet, sein Empfangsgebäude nach Plänen von deren Direktor Friedrich Neuhaus sowie Ferdinand Wilhelm Holz in spätklassizistischem Stil erbaut. Er ist eines der ältesten Bahnhofsgebäude Deutschlands und der einzige heute noch erhaltene aller Berliner Kopfbahnhöfe aus dieser Zeit, wird aber heute nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion genutzt. Er befindet sich nordöstlich des Hauptbahnhofs (des ehemaligen Lehrter Bahnhofs) an der Invalidenstraße im Stadtteil Berlin-Moabit in unmittelbarer Nähe zur Charité.

Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr | Eintrittspreise: 12,- Euro, ermäßigt 8,- Euro | Telefon: 030 39 78 34 39 |
Invalidenstraße 50/51, 10557 Berlin |


THE STORY OF BERLIN ..

. ist ein spannender Streifzug durch 800 Jahre Stadtgeschichte.
Die 1999 eröffnete Dauerausstellung erstreckt sich auf rund 6.000 qm und präsentiert in 23 begehbaren Themenräumen Berliner Historie von der ersten Erwähnung der Stadt bis zum Fall der Mauer. Künstlerisch gestaltete Kulissen, moderne Multimediatechnik sowie Originalexponate wie die letzte Staatskarosse von Erich Honecker vermitteln den Besuchern einen authentischen Eindruck vom Leben der Berliner in der jeweiligen Zeit.
Ein besonderer Bestandteil der Erlebnisausstellung ist die Führung durch einen originalen Atomschutzbunker, der sich unter dem Ku’damm Karree befindet und dessen Existenz der Berliner Bevölkerung trotz seiner zentralen Lage weitgehend unbekannt blieb. Der Strahlenschutzraum wurde in den siebziger Jahren im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland errichtet, gilt heute noch als aktiv und kann im Fall einer nuklearen Katastrophe fast 3.600 Menschen vierzehn Tage lang mit Lebensmitteln, Luft und Wasser versorgen.

Mo-So 10-20 Uhr (Einlass bis 18 Uhr) | Eintrittspreise: 9,80 Euro, erm. 8,- Euro, Kinder von 6-14 Jahren 3,50 Euro | Tel. 030 88 72 01 00 | Kurfürstendamm 206, 10719 Berlin www.story-of-berlin.de


Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besteht aus den Räumlichkeiten der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit der DDR, die von 1951 bis 1989 in Berlin-Alt-Hohenschönhausen in Betrieb war. Dort wurden vor allem politische Gefangene inhaftiert und physisch und psychisch gefoltert. Heute existiert an gleicher Stelle eine Gedenkstätte als Erinnerungsort für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland. Die Gebäude der ehemaligen Haftanstalt wurden 1992 unter Denkmalschutz gestellt.
Die Aufgabe der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ist festgelegt im Gesetz über die Errichtung der Stiftung „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“. Demnach ist die Gedenkstätte einerseits Dokumentations- und Begegnungszentrum und hat andererseits die Aufgabe, die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 zu erforschen. Durch die Erstellung von Informationsmaterialien, Publikationen sowie Ausstellungen und Veranstaltungen soll ein Beitrag zur Diskussion über politische Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur geleistet werden. An der ehemaligen Haftanstalt Berlin-Hohenschönhausen soll beispielhaft über die politische Justiz in der DDR informiert werden.

Mo - So 9-18 Uhr; Besichtigung der Haftanstalt nur im Rahmen einer Führung | Eintrittspreise: 5€ , erm. 2,50€ und 1€ (Schüler) | Tel. 030 98 60 82 30 | Genslerstr. 66, 13055 Berlin www.stiftung-hsh.de


DDR Museum

Das DDR Museum ist ein interaktives Museum in Berlin-Mitte. Es behandelt in seiner Dauerausstellung das Leben und die Alltagskultur der DDR. Das DDR Museum befindet sich an der Uferpromenade unter der Karl-Liebknecht-Brücke im DomAquarée, gegenüber dem Berliner Dom auf dem Gelände des ehemaligen Palasthotels. Nach der Statistik des Institutes für Museumsforschung steht es im Jahr 2008 mit 308.874 Besuchern auf Platz 11 der meistbesuchten Museen Berlins[1]. Nach eigenen Angaben hat das Museum im Jahr 2009 398.592 Besucher begrüßt[2].
Das Museum hat 17 Themenbereiche: Grenze, Berlin, Verkehr, Stasi, Einkauf, Produkte, Bauen, Wohnen, Frau und Familie, Medien, Bildung, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit und Urlaub. Im Unterschied zu anderen Museen kann bei dieser Ausstellung ein Großteil der Ausstellungsstücke berührt werden: Man kann sich in einen Trabant setzen, in Küche und Wohnzimmer in den Schränken stöbern oder Kleidungsstücke aus einem Kleiderschrank nehmen und ansehen.
Das Haus wirbt mit einem belegten Besucherzitat von sich als eines der interessantesten Museen der Welt: “One of the most interesting museums in the world.” Der interaktive Ansatz des Hauses wird in Medienberichten als – zumindest in Deutschland – einmalig bezeichnet.

Mo - So 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 22 Uhr | Eintrittspreise: 5,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro | Tel. 030 84 71 23 73 0 | Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin www.ddr-museum.de